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Karriere

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der grünen Transformation!

Unser Weg zum
CO-reduzierten Stahl

Minus 85 % CO₂ bis 2030

Wir stellen  in einem Schritt unseren Prozess der Stahlherstellung um und reduzieren damit unsere CO₂‑Emissionen deutlich

Ausgehend von einem konventionellen 2-Ofen-Betrieb bis Mitte 2026 haben wir bei HKM einen klaren Transformationspfad definiert. Das Jahr 2021 bildet dabei den Ausgangspunkt. In diesem Zustand lief unsere klassische Hochofenroute mit zwei Öfen und einem entsprechendem Arbeitspunkt in der Rohstahlproduktion.

Der erste Schritt für die CO-Minderung erfolgt im Jahr 2026 um 40%

Dahinter stehen zwei Entwicklungen: Zum einen reduzieren wir unsere direkten Emissionen um ca. 45%, zum anderen gehen auch die vorgelagerten Emissionen (Scope 3) dadurch zurück. Technisch wird dies vor allem dadurch erreicht, dass wir von einem 2‑Ofen‑ auf einen 1‑Ofen‑Betrieb umstellen. Der Arbeitspunkt wird deutlich abgesenkt, und die Produktion konzentriert sich auf einen Hochofen, und nutzt vor allem bestehende Effizienzpotenziale aus diesem 1-Ofen-Betrieb konsequent aus. Damit verringern wir sowohl den Verbrauch fossiler Energieträger als auch die CO₂‑Bürde in den vorgelagerten Lieferketten.

Der zweite Schritt ist für 2030 geplant

Bis dahin wollen wir unsere gesamten CO-Emissionen um 85 % senken. Möglich wird das durch einen weitreichenden Technologiewechsel: Ein Elektrolichtbogenofen (engl. EAF) übernimmt die Stahlerzeugung, und die klassische Hochofenroute wird vollständig verlassen.

Dabei ist darauf hingewiesen, dass in dem Elektrolichtbogen Strom eingesetzt wird, der für eine Steigerung der Scope2 Emissionen verantwortlich ist. Im Rahmen des Vorhabens wird allerdings auf einen hohen Anteil an Grünstrom aus erneuerbaren Energien gesetzt und auf den Einsatz von fremdbezogenem HBI (Hot Briquetted Iron) als Vormaterial in grauer und grüner Qualität. Graues HBI wird mit Erdgas hergestellt und ist schon heute verfügbar. Grünes HBI wird statt Erdgas mit grünem Wasserstoff hergestellt.

Hinzu kommt auch, dass durch den Elektrolichtbogenofen mehr Schrott eingesetzt werden kann im Stahlherstellungsprozess. Dies stärkt zudem die Kreislaufwirtschaft und mindert auf den Einsatz von Primärrohstoffen. Damit verlagern wir den Schwerpunkt von kohlenstoffintensiven Primärprozessen hin zu einer elektrifizierten Route mit hohen Recyclinganteil. Der Anteil an grünem Strom und grünen Vormaterialen kann dabei variabel gestaltet werden und an den Hochlauf der erneuerbaren Energien und Wasserstoff angepasst werden. Beides in Abhängigkeit für die jeweilen Bedarfe der Herstellung von CO-reduziertem Stahl.

So entsteht ein klarer Transformationspfad für HKM

Von 100 % CO-Emissionen im Jahr 2021 über 60 % im Jahr 2028 hin zu nur noch 15 % im Jahr 2030. Gleichzeitig vollzieht HKM den Übergang vom zweiofenbasierten Hochofenbetrieb hin zu einem modernen EAF‑Standort mit signifikantem Grünstromanteil, externem HBI-Bezug und einer höheren Recyclingquote von Schrott. Dieser Weg schafft die Grundlage für eine dauerhaft wettbewerbsfähige und zugleich CO-reduzierte Stahlproduktion am Standort.

Informationen und Verlinkungen

Das Vorhaben EAF2HKM wird von der Bundesregierung und dem Land NRW gefördert.
EAF2HKM | Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI)

Die Zahlen zur CO₂‑Minderung wurden im Rahmen von SBTi festgehalten. Bei der Kommunikation unserer Ziele und Claims orientieren wir uns an der SBTi‑Guidance für den Stahlsektor und berücksichtigen deren Vorgaben zur Verwendung des Logos.

Internetauftritt des SBTi

Klimaschutz bei der Salzgitter AG | Salzgitter AG

Unser Bekenntnis zur Nachhaltigkeit | Salzgitter AG