Pressemitteilung
20. Juli 2026
Hüttenwerke Krupp Mannesmann unterstützen fotografische Spurensuche zu Rheinhausen
Studierende der Folkwang Universität der Künste präsentierten Arbeiten in der Ausstellung „wir standen auf einer Anhöhe“ auf Zollverein.
Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) haben seit November des letzten Jahres sechs Studierende des Schwerpunkts Fotografie der Folkwang Universität der Künste wiederholt auf ihrem Werksgelände empfangen und intensiv begleitet. Die künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen entstanden sind, sind nun Teil der Ausstellung „wir standen auf einer Anhöhe“, die am Samstag, 18. Juli 2026, in der Mischanlage der Kokerei Zollverein auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein eröffnet wurde. Die Resonanz auf die präsentierten Fotografien, Filme und installativen Arbeiten war ausgesprochen positiv.
„Rheinhausen ist Teil unserer industriellen DNA. Gerade weil wir bei HKM selbst vor einer tiefgreifenden Transformation stehen, berührt uns der offene Blick der Studierenden auf diesen Ort besonders. Ihre Arbeiten zeigen, dass Industriegeschichte nicht abgeschlossen ist, sondern in der Gegenwart weiterwirkt und Impulse für Zukunft und Veränderung geben kann“, sagt Robert Liebisch, verantwortlich für die Roheisenerzeugung bei HKM.
Die Ausstellung „wir standen auf einer Anhöhe“ zeigt vom 19. Juli bis 30. August 2026 eine fotografische Spurensuche am ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen. Insgesamt haben sich 13 Studierende der Folkwang Universität der Künste über ein Jahr hinweg mit Rheinhausen, seiner industriellen Vergangenheit, seinen sichtbaren Umwälzungen und den gesellschaftlichen Veränderungen vor Ort auseinandergesetzt. Unter der Leitung von Prof. Elke Seeger, Professorin für Fotografie und Konzeption an der Folkwang Universität der Künste, entstanden Arbeiten in Fotografie, Film, Video, Audio, Archivmaterial und Installation.
HKM ermöglichte den Studierenden seit November2025 wiederholt Einblicke in den heutigen Hüttenbetrieb und begleitete die Recherchen vor Ort. Dabei ging es nicht nur um fotografische Motive, sondern auch um Begegnungen, Gespräche und ein besseres Verständnis für industrielle Prozesse, Arbeitswelten und die besondere Verbindung des Unternehmens mit Duisburg-Rheinhausen und Hüttenheim.
„Die Studierenden haben sich diesem Ort mit großer Ernsthaftigkeit und Sensibilität genähert.
Wir haben sie seit letztem November gerne begleitet und Einblicke ermöglicht. Dass ihre Arbeiten nun auf Zollverein so positive Resonanz erfahren, macht mich sehr stolz“, sagt Gunther Schmucker, Leiter Veranstaltungsmanagement der Hüttenwerke Krupp Mannesmann.
Schon zur Eröffnung zeigte sich die besondere Qualität des Projekts: Die Arbeiten der Studierenden stießen bei den Gästen auf großes Interesse und machten deutlich, wie vielschichtig der Blick auf Rheinhausen, seine Stahlgeschichte und die bis heute spürbaren Transformationsprozesse sein kann.
„Die Offenheit und Unterstützung der HKM waren für unsere Studierenden von großem Wert.
Sie haben wichtige Einblicke in einen Ort erhalten, an dem Geschichte, Gegenwart und Transformation unmittelbar spürbar werden. Ich bin sehr dankbar für diese Zusammenarbeit und stolz auf die Fotografien und Arbeiten, die daraus entstanden sind“, so Prof. Elke Seeger.
STAHL. DAS SIND WIR. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann, kurz HKM.
Wir sind ein Unternehmen der Salzgitter AG und als integriertes Hüttenwerk auf die Produktion
von Stahl und Vorprodukten für die verarbeitende Industrie spezialisiert. Unser Lieferprogramm
umfasst Brammen mit Breiten von bis zu 2,1 m für die Verarbeitung zu Großrohren und
Karosseriebauteilen, Rundstahl mit Durchmessern von 180 bis 430 mm und Längen bis zu 14,5 m
für Schmiedezwecke und die Herstellung nahtloser Rohre. So leisten wir als Teil des Salzgitter-Konzerns unseren Beitrag zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und zukunftsfähigen Stahlerzeugung
Ansprechpartner:
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
Peter Schelkle
Leitung Kommunikation
T: + 49 203 999 2337
Peter.schelkle@hkm.de
www.hkm.de

